7. Der Petitionsauschuss

Veröffentlicht auf von Oerni

Schon 2003 berichteten ehemalige Heimkinder über ihre Erlebnisse/Erfahrungen in Heimen und dennoch sollten noch einige Jahre vergehen, bis ein Petitionsausschuss beschloss diese Zeit der schwarzen Pädagogik mit einem Runden Tisch aufzuarbeiten. Letzteres also eine Aufarbeitung konnte sicherlich in der Zeit nicht umfassend geschehen, noch heute im Jahre 2016 ist man dabei diese schreckliche Vergangenheit aufzuarbeiten. Vereinzelt zumindest gibt es Menschen, die in noch bestehenden Heimen gelegentlich zum Anlass von Jubiläen die Vergangenheit zu recherchieren und somit auch die Heimerziehung der Vergangenheit in den Focus rückt. Es ist schon bemerkenswert wie lange es dauerte, bis sich Ehemalige trauten an die Öffentlichkeit zugehen um über ihr Schicksal zu berichten und noch bemerkenswerter, dass es noch einmal 10 Jahre brauchte bis es dazu kam, dass sich dieses Land seiner Vergangenheit stellte.

https://www.youtube.com/watch?v=lVunCvI0rVE

 

https://www.youtube.com/watch?v=lW4PxrmiI9E

 

Entstehung des Runden Tisches

 

Schon 2003 berichteten ehemalige Heimkinder über ihre Erlebnisse/Erfahrungen in Heimen und dennoch sollten noch einige Jahre vergehen, bis ein Petitionsausschuss beschloss diese Zeit der schwarzen Pädagogik mit einem Runden Tisch aufzuarbeiten. Letzteres also eine Aufarbeitung konnte sicherlich in der Zeit nicht umfassend geschehen, noch heute im Jahre 2016 ist man dabei diese schreckliche Vergangenheit aufzuarbeiten. Vereinzelt zumindest gibt es Menschen, die in noch bestehenden Heimen gelegentlich zum Anlass von Jubiläen die Vergangenheit zu recherchieren und somit auch die Heimerziehung der Vergangenheit in den Focus rückt. Es ist schon bemerkenswert wie lange es dauerte, bis sich Ehemalige trauten an die Öffentlichkeit zugehen um über ihr Schicksal zu berichten und noch bemerkenswerter, dass es noch einmal 10 Jahre brauchte bis es dazu kam, dass sich dieses Land seiner Vergangenheit stellte.Schon 2003 berichteten ehemalige Heimkinder über ihre Erlebnisse/Erfahrungen in Heimen und dennoch sollten noch einige Jahre vergehen, bis ein Petitionsausschuss beschloss diese Zeit der schwarzen Pädagogik mit einem Runden Tisch aufzuarbeiten. Letzteres also eine Aufarbeitung konnte sicherlich in der Zeit nicht umfassend geschehen, noch heute im Jahre 2016 ist man dabei diese schreckliche Vergangenheit aufzuarbeiten. Vereinzelt zumindest gibt es Menschen, die in noch bestehenden Heimen gelegentlich zum Anlass von Jubiläen die Vergangenheit zu recherchieren und somit auch die Heimerziehung der Vergangenheit in den Focus rückt. Es ist schon bemerkenswert wie lange es dauerte, bis sich Ehemalige trauten an die Öffentlichkeit zugehen um über ihr Schicksal zu berichten und noch bemerkenswerter, dass es noch einmal 10 Jahre brauchte bis es dazu kam, dass sich dieses Land seiner Vergangenheit stellte.

https://www.youtube.com/watch?v=lVunCvI0rVE

 

Ehemalige Heimkinder wollen Anerkennung für erlittenes Unrecht

Der Petitionsausschuss: 26. November 2008

71. Sitzung des Petitionsausschusses

Entscheidungsvorlage zur Bildung des Runden Tisches führte:                          

http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_v_f_514_de/bttv/od_player.html?singleton=true&content=232016#                                                                                                                                     Runder Tisch

Im November 2008 wurde auf Empfehlung des Petitionsausschusses der Runde Tisch unter  Vorsitz von Dr. Antje Vollmer ins Leben gerufen.

Die Aufgabe des Runden Tisches soll  sein, dass damalige Unrecht sowie die Menschenrechtsverletzungen begangen an ehemaligen Heimkindern zu  untersuchen. Bis in den 70iger Jahren war die Heimerziehung geprägt von der sogenannten "schwarzen Pädagogik", aber darüber hinaus war Heimerziehung weitaus mehr. Viele "Fürsorgezöglinge" mussten Zwangsarbeit leisten, wie z.B. Torfstechen, unter Bedingungen, die durchaus an vergangene Zeiten der Nazidiktatur erinnern.

Für diese schwere körperliche Arbeit gab es keine angemessenen       Löhne  und die Arbeit wurde auch nicht freiwillig verrichtet. „Überzeugende“ Argumente waren damals Strafen sowie körperliche Gewalt. Die überwiegend kirchlichen Träger der damaligen Kinder –und Erziehungsheime konnten weitgehend autonom über die Erziehungspraxis entscheiden. Das damals gültige Jugendwohlfahrts- 
gesetz beschütze die Heime auch vor der Einmischung des Staates in die erzieherischen Aufgaben. Nur so kann auch erklärt werden,  dass neben der Zwangsarbeit schwere körperliche Misshandlung, sexueller Missbrauch möglich waren.  Etwa eine halbe Million Kinder wurden in den 50er bis 70er Jahren in Heimen misshandelt. Dieses dunkle Kapitel der deutschen Vergangenheit und insbesondere der Anteil der

Weder die Bundesregierung noch die Kirchenträger haben das erlittene Unrecht an ehemaligen Heimkindern anerkannt oder sind bereit entsprechende finanzielle Entschädigungen zu zahlen. Die betroffenen ehemaligen Heimkinder haben ihre Leidensgeschichte viele Jahrzehnte verdrängt oder aus Scham geschwiegen.  Sie leiden heute nicht nur an den seelischen und körperlichen Folgen ihrer Heimerfahrung, sondern auch an den Lücken ihrer Versicherungsbiographie, denn die Zwangsarbeiten in den damaligen  Erziehungsheimen werden von den Rententrägern nicht berücksichtigt, weil damals keine Rentenbeiträge von den Heimträgern einbezahlt wurden.     
Aber es geht den ehemaligen Heimkindern nicht ausschließlich
um Entschädigung, sie fordern insbesondere von den Kirchen für die  damaligen  katastrophalen, erbärmlichen Zustände in den Heimen  eine aufrichtige Entschuldigung, weil bis zur heutigen Zeit die Missstände in den Heimen als Einzelfälle herunter gespielt werden.
So liegt es nun in der Verantwortung des Runden Tisches, der so laut Dr. Antje Vollmer die "kleine Wahrheit" heraus finden soll, um entsprechende Konsequenzen daraus zu ziehen. Wie diese aber aussehen sollen wird "ergebnisoffen" sein. Laut Dr. Antje Vollmer geht es darum alles zu prüfen, nichts zu garantieren, aber auch nichts auszuschließen. Was immer das auch heißen mag wird die Zukunft zeigen. 2010 soll der Bericht vorliegen.

Einführung

Gedanken zur Einführung
„Eine verborgenes Thema menschlichen Leidens der nahen Vergangenheit erreichte im September 2008 die Öffentlichkeit: Mutig gewordene ältere Menschen berichteten über ihre Erfahrungen als Jugendliche in Heimen, „Erziehungsheimen“, in denen sie schlecht behandelt worden sind. Betroffen sind vor allem kirchliche Heime im Gebiet der Landeskirche Hannover. Auch die Landeskirche Braunschweig fühlte sich aufgerufen, nachzusehen, ob in ihrem Bereich gewalttätige Heimerziehung stattgefunden hat.
Rohheiten und unpädagogische Exesse waren nicht nur auf Heime kirchlicher Trägerschaft beschränkt und letztlich auch nicht nur auf eine Region.“

Inhaltsübersicht:

 Einführung 

 Zeitungsberichte  

DasGroßeWaisenhaus                                                                                                                                            

Nazizeit                                                                                                                         

Entnazifizierung

 

Neuerkerode

http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2

 

Pressemitteilungen:                                                                                                             http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2…nen2/index.html

zdf heute

Am 17.02.2009 wurde im ZDF mit Claus Kleber über den Runden Tisch Heimerziehung im Bundestag über die Misshandlungen in den damaligen Kinderheimen berichtet.

http://www.youtube.com/watch?v=71HcWOwVOCY

http://pressemitteilung.ws/node/141562

21. März 2006 um 17.05 Uhr im SWR2 Forum über das Thema:
Demütigung und Angst - Heimerziehung in der Nachkriegszeit

diskutiert mit:

Psychologin:
Prof. Dr. Sabine Pankofer,  Katholische Stiftungsfachhochschule München;
Michael-Peter Schiltsky: ehemaliges Heimkind
Peter Wensierski: Journalist und Publizist;
Moderation: Eggert Blum

http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_210306.6444m

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